Douarnenez, Sardinen-Fischereihafen

Douarnenez war lange Zeit ein aktiver Fischereihafen und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Bretagne mit annähernd 800 Schaluppen, also einem Viertel der Flotte des gesamten bretonischen Küstenstrichs, der führende Sardinenhafen. Mit 4 560 eingetragenen gewerblichen Seeleuten (Fischerei und Handelsschiffahrt) bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 15 000 Einwohnern im Jahr 1910 gab die auf See fahrende Bevölkerung den Lebensrhythmus in der Stadt vor. In den Jahren um 1920 öffnet sich der Sardinenhafen der saisonabhängigen Fischerei: Fang von Makrele, Thunfisch und ab den fünfziger Jahren der Languste. Der Fischereihafen florierte bis Ende der siebziger Jahre, Douarnenez hat seitdem aber infolge des Rückgangs der Fischbestände einen deutlichen Niedergang hinnehmen müssen.

Stadt und Hafen gehen ineinander über, Arbeitsstätten, Werke und Wohnhäuser vermischen sich. Das in jeder Hinsicht durch das Meer geprägte Leben mobilisiert an Land zahlreiche Akteure, bei denen sich Nebentätigkeiten nach und nach zu Fachberufen entwickelt haben. So ist ein Teil der Sammlung des Museums der Arbeit in den Sardinenkonservenfabriken gewidmet, mit Objekten, die signifikant für die Werksarbeit sind, mit Archiven und Fotos der Arbeiterinnen. Die Geschichte der Einwohner von Douarnenez wird durch die Schiffe oder die Gegenstände des täglichen Lebens auf dem Gang durch die ständige Ausstellung und in einem Raum zum Werdegang der Konserve wiedergegeben sowie durch das Modell des Hafens Port du Rosmeur veranschaulicht.

A quai

À quai, la collection permanente du Port-musée se déploie sur 1 500 m2, consacrés à l’histoire de l’évolution du territoire, aux savoir-faire des marins et charpentiers et au quotidien des femmes et des hommes. Plus d’une vingtaine de bateaux sont présentés, conçus pour le travail ou la plaisance, de la pirogue rudimentaire au yacht raffiné : ils illustrent la multiplicité des navires du monde entier.

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