Hent

Die neue Ausstellung des Schifffahrtsmuseums stellt den Fotografen Stéphane Lavoué in den Mittelpunkt, der internationalen Ruf genießt.

Die Serien „L’équipage“ [Die Mannschaft], „Les mois noirs“ [Die schwarzen Monate], Porträt- und Landschaftsaufnahmen aus dem Bigoudenland, werden in einer geradezu museographischen und künstlerischen Inszenierung präsentiert und von Ton- und Video-Zeugnissen begleitet. Die Ausstellung wird anschließend, im Herbst, durch die Serie „Gant.(t)“, vervollständigt, die während eines vierwöchigen Artist-in-Residence-Aufenthalts in Douarnenez entstanden ist. Dieser war den Arbeitern gewidmet, die der Fotograf im Laufe seiner Begegnungen in den Werkstätten, in den Werften und Werken der Stadt abgelichtet hat.

Nach Erhalt des Diploms der Holz-Hochschule in Nantes schwenkt Stéphane Lavoué auf das Fotografieren um, nachdem er bei einem Aufenthalt in Brasilien eine Ausstellung von Sebastiao Salgado gesehen hatte. Er wählt die Fotografie als seinen Beruf und arbeitet ab 2001 für die französische und ausländische Presse. Im Jahr 2015 beginnt er eine persönlichere Arbeit mit ”The North-East Kingdom”, einem fotografischen Märchen über den amerikanischen Staat Vermont.

Er wird in das Team von ‚La France Vue d’Ici‘ aufgenommen, in Partnerschaft mit Médiapart, und liefert ein Jahr lang Foto-Kolumnen über das Leben des Fischerhafens Le Guilvinec.

Seine Personenporträts haben ihn berühmt gemacht.

Gibt es eine „Menschheits-Familie“1?

Sind die Fotografien von Stéphane Lavoué eine Antwort auf diese Frage?

Für sich genommen, zeichnet sich in jeder von ihnen eine intime Landschaft ab, vom Licht, dem Hell-Dunkel und einem Blick hervorgehoben, der einen erst ergreift und dann in die Stille einer Meditation eintauchen lässt.

In der Zusammenstellung und auch ihrem Aufeinanderfolgen ergeben diese Bilder eine Erzählung, ein Fresko voller Sanftmut und Großherzigkeit, zugleich poetisch und episch. Eine Partitur, deren Musik einem im Kopf bleibt, die sich aus menschlichen Begegnungen und weiten, ungebändigten Außenlandschaften mit Turner-Akzenten ergibt.

Kelig-Yann Cotto, Kurator des Schifffahrtsmuseums

1. Family of Man  Ikonische Ausstellung des MoMA in New York im Jahr 1955, die 1956 unter dem Namen: „Die große Menschheits-Familie“ auch in Paris gezeigt wurde.
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Im Museumshafen

À proximité du musée à quai, le musée à flot permet au visiteur de découvrir une partie des collections du Port-musée. Plusieurs bateaux sont ainsi visitables de la cale au pont. Ces navires sont les témoins authentiques et rares d’un passé. Pour être conservés, ils sont restaurés régulièrement par les charpentiers du Port-musée qui oeuvrent sous les yeux des visiteurs.

Ces navires sont également les témoins d’un contexte socio-économique particulier et permettent ainsi d’aborder différentes thématiques telles que : la vie du port, les ressources maritimes en matières premières, les transmissions radio maritimes, la pêche en mer, les voies maritimes ou encore le grand cabotage européen. Par exemple, le Port-Rhu accueillait au XIXe siècle les voiliers de Norvège semblables à Anna Rosa qui apportaient à Douarnenez la rogue servant aux pêches sardinières qui alimentaient les très nombreuses conserveries.

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